KRACHMONOPOL

ECUADOR DIE VORLETZTE (Sa. 16.08.2003)
Hola,
Ecuador die vorletzte, tatsaechlich es ist schon so spaet, mein letzter monat hier in ecuador ist angebrochen. hier wie es mit der reisegruppe weiterging
1. Markttag in Saquisili
2. Tena
3. Dschungel
4. Fraunen in Gummistiefel
5. Blaues Auge
6. Zugfahrt zur Teufelsnase
7. Cuenca
1. Markttag in Saquisili
Saquisili ist eine kleine Stadt ueberragt vom Cotopaxi. Einmal pro woche, jeden donnerstag, ist jedoch markttag und dann wimmelt es in der stadt von menschen und tieren. hier laesst sich alles kaufen, vom moebelstueck bis zur kuh, vom zweifelhaften medikamt (hilft gegen kopfschmerzen, eingewachsene zehnaegel und hilft dem manne auf den sprung) bis zum alpaka schal (selbstverstaendlich baby alpaka). die ganze stadt ist mehr oder weniger marktplatz und das ganze auf jeden fall sehenswert. fuer animal rights watcher mag es etwas harter tabak sein, tiertransporte entsprechen hier nicht ganz europaeischen vorschriften. schafe, schweine, ziege werden uebereinander gestapelt ohne dass eine trennboden dazwischen waere und die huehner haengen an den fuessen festgebunden von der seite der ladeflaeche.
2. Tena
Von Saquisili gings nach Tena in den Oriente Ecuadors. Tena liegt noch auf 600m Hoehe und macht so den Amazonas noch recht ertraeglich. angenehme temperaturen und kein malaria, dafuer aber kleine schwarze fliegen die nicht nur stechen sondern dabei immer auch noch ein stueck fleisch herausreissen und eine offene stark juckende wunde hinterlassen. nichts desto trotz hatten wir von hier aus eine 3taegige tour in den dschungel gebucht. das ganze bei einem schwaben aus allensbach (bodensee) der vor 9 jahren hier haengengeblieben ist und ein hostal betreibt. war mal wieder nett im heimatdialekt zu schwaetzen, die anderen hatten dann immer ziemlich komisch geschaut und wenig verstanden.
3. Dschungel
am ersten tag im dschungel gabs erst mal eine vorstellung von heilpflanzen die hier verwendet werden. manche wurden auch direkt ausprobiert, so hatte gabi danach mehrere tage ausschlag als ihr die Ortiga (hilft gegen artritis und muskelschmerzen wird aber auch zur zuechtigung von kindern verwendet) vorgestellt wurde. irgendwie gabs fuer alles irgendwas. auf der tour konnten wir dann auch am eigenen leib erfahren warum es regenwald heisst.
4. Frauen in Gummistiefel
hallo franke, ich vermute mal Du hast 1 bis 3 nicht gelesen und direkt bist direkt hier gelandet, vielleicht waere es ja was fuer Dich, kannst ja mal mit anja sprechen. am zweiten tag im dschungel ging es dann auf wasserfall tour. mit badesachen und gummistiefeln ging es mehrere wasserfaelle hoch. es ist ein sehr zweifelhaftes vergnuegen frauen in badeanzug und kniehohen gummistiefeln zu sehen. mir wurde jedoch versichert dass maenner in badeshorts und gelben bauarbeiter gummistiefeln mit stahlkappe in groesse 47 auch nicht besser aussehen. nachdem wir uns so gesehen hatten waren wir uns auf jeden fall einig, und dass ohne es aus zu sprechen, NO FOTOS. die tour war dann toll, mehrere stunden einen kristall klaren bach hoch, mehrere wasserfaelle und zum schluss noch an eine lagune um die unzaehligen schuerfwunden zu heilen.
5. Blaues Auge
am letzten tag ging es dann von der unterkunft mit dem raft zurueck nach tena, bzw. an den ehemaligen hafen von tena. ich hatte die selbe tour schon im april gemacht doch es war auch dieses mal wieder lustig und was neues gabs auch. beim letztenmal war es noch der guide der persoenlich irgendwann mal jeden aus dem boot war diesesmal befoerderte er alle auf einmal aus dem boot. dazu stand er am ende des bootes auf, nahm ein seil dass am bug des bootes festgmacht war in die hand, befahl dann allen egenfalls zu ihm nach hinten zu kommen und zog am seil. das hatte dann zur folge dass das raft sich aufrichtete und nach hinten ueber kippte. einer der 8 passagiere hatte sich dann mein auge als landeplatz ausgesucht, tja und seither ziert mich eine schramme am linken auge und das augenlied aendert gerade die farbe von rot nach violet.
6. Zugfahrt zur Teufelsnase
nach dem tena ausflug ging es zerstochen, zerkratzt aber zufrieden weiter nach Riobamba. in riobamba ist die grosse attraktion, mal abgesehen von einer spektakulaeren berg bzw. vulkanwelt, die zugfahrt zur teufelsnase. frueher ging die strecke mal bis nach Guayaquil ans meer und war eine wichtige verbindung des hochlandes mit dem meer. heute ist es nur noch eine touristenattraktion. auf einer landschaftlich spektakulaeren strecke kann man in viehwagons und auf dem dach mitfahren. wir waren eine halbe stunde vor abfahrt am zug und konnten nur noch feststellen dass auf dem dach schon kein platz mehr war. also im wagon, dort jedoch bei offener tuer auf einem parkbaenkchen recht bequem. im bahnhof noch milde belaechelt, weil wir es nicht mehr aufs dach geschafft hatten, spaeter jedoch, nachdem alle durchgefrohren waren und es zu regnen angefangen hatte, start beneidet. wir konnten auf jeden fall die ganze fahrt ueber bequem der vorbeiziehenden landschaft zusehen und trocken blieben wir auch noch. die teufelsnase, ein fels der wohl wie eine nase aussehen soll haben wir allerdings nicht gesehen, wir waren jedoch nicht die einzigsten die dies verpassten. vermutlich muss man was getrunken haben um dort irgendwo eine nase zu sehen.
7. Cuenca
nach der zugfahrt ging es fuer mich weiter nach cuenca wo tom und birgit und schon 2 tage vor mir ankamen. gabi und ursula begaben sich zur gleichen zeit auf inkas spuren auf einen 3 taegigen ausflug
hasta luego
el viajero
Letztes Update am 29.01.2009 durch